Curt Grolig studierte 1828 bis 1833 bei J.C. Dahl in Dresden und war einer seiner Lieblingsschüler. Nach Aufenthalten in Norddeutschland, Dänemark und Norwegen unternahm er zwei Reisen nach Algerien, wobei die erste im Jahr 1839 von König Friedrich August II. von Sachsen finanziert worden war. Seit 1844 war Grolig in Paris ansässig, wo er sich bei Horace Vernet weiter ausbildete und im Salon mit seinen Ansichten von Algier große Beachtung fand. Sein Mitschüler, der baltische Maler Wilhelm Timm schreibt am 29. 9. 1844 aus Paris: "Grolig ist ein biederer, lieber, guter Mann. Er hat 6 Jahre Algier und Umgegend bewohnt. Ach! er hat mir herrliche Sachen von diesem Lande erzählt." Julius Genss: Briefe Wilhelm Timm's an seinen Vater aus den Jahren 1841-1846. Tatu/Dorpat 1931, S. 62.