Nach Beendigung seines Studiums kehrte Paul Baum vorübergehend nach Meißen zurück. Im benachbarten Dresden schloss er mit dem Maler Carl Bantzer eine lebenslange, sehr enge Freundschaft. Beide hielten sich wiederholt im nahe gelegenen Goppeln auf, wo sich um Carl Bantzer eine kleine Künstlerkolonie gebildet hatte. Hier dürfte dieses Gemälde entstanden sein, ein Motiv, das durch zwei bei Baum höchst seltene Staffagefiguren belebt ist.
Hitzeroth I 9v und F 115