1909 erhielt Baum den Villa-Romana-Preis des Deutschen Künstlerbundes, der mit einem einjährigen Aufenthalt in Florenz verbunden war. „Aber was soll ich dort im riesengroßen Atelier“, fragte sich Baum und reiste in die Umgebung von San Gimignano. Das helle Licht des Südens ließ ihn nun nicht mehr los. Das Klima ermöglichte ihm ein ständiges Malen in der Natur. Die toskanische Hügellandschaft inspirierte ihn zu Fern- und Nahsichten. Bisweilen führt ein Weg kühn mitten durch das Bild. Seine Farbskala reduziert sich auf wenige helle Grüntöne.
Hitzeroth S 1 v und F 222