Alexander Köster legte bereits als Student der Kunstschule in Karslruhe ein beachtliches Können an den Tag.
Zu Beginn der 1890er Jahre präsentierte er sich auf den Ausstellungen in München und Berlin mit Darstellungen aus dem Stadtgarten und dem Hofpark in Karlsruhe, die wie hier das Motiv der im Spiel versunkenen Mädchen mit dem knospenden Frühling stimmungsvoll verbinden. Die noble, historisierende Kleidung verstärken den Eindruck einer zeitlosen Geborgenheit.
Nach seiner Hochzeit 1893 setzte im Schaffen von Köster ein radikaler Wandel ein, es beschäftigte ihn nur noch ein einziges Motiv, das der Enten, die er in großzügiger impressionistischer Malweise über die Leinwand verteilte. Köster wurde auf dem Kunstmarkt ein gefragter Mann. Die Faustregel lautete: „Je mehr Enten auf dem Bild, desto teurer.“
Vgl. Ruth Stein/Hans Koester: Alexander Koester 1864-1932, Leben und Werk, S. 14.
Erworben um 1984 im Kunstantiquariat J.H. Bauer, Hannover.
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