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Vase

Festersen , Friedrich (1860–1915)

Anfang 20. Jahrhundert

Der in Hockerup/Nordschleswig geborene Festersen absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Konditor und zog um 1900 nach Berlin, wo er die Porzellanhandlung eine Verwandten übernahm und mit seiner aus der Nähe von Minsk stammenden jüdischen Frau Sonja geb. Merlies in der Lützowstraße 2 die „Friedrich Festersen‘s Kunsttöpferei GmbH“ die bis 1916 bestand. Der in Berlin lebende ältere Bruder, der Bildhauer Andreas Festersen, (Ausbildung als Bildhauer an der Kunstgewerbeschule Flensburg und an der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin übernahm die künstlerische Leitung. Markenzeichen der jungen Berliner Firma wurde eine seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Bunzlauer Raum weitverbreitete „bäuerliche“ Dekorationstechnik, das sogenannte „Schwämmeln“ von Pfauenaugen. Festersen’s großes, in mannigfaltigen phantasievollen Varianten ausgeprägtes weichkonturiges Pfauenaugenmuster stellt eine kreative Weiterentwicklung des Bunzlauer Vorbildes dar. Im Oktober 1909 fand Festersen Aufnahme im Verein für deutsches Kunstgewerbe in Berlin. Als Beleg für den schnellen Erfolg, den die kleine Firma hatte, ist beispielsweise im April 1909 eine erste Veröffentlichung von vier Bildern mit 28 geschwämmelten Objekten von Festersen in der Monatszeitung „Deutsche Kunst und Dekoration“ erschienen.
Bereitstellende Einrichtung:
Inventarnummer:
JR1447
Objektbezeichnung:
Material:
Technik:
Maße:
Gesamt: Höhe: 15,4 cm; Durchmesser: 12,4 cm
Signatur/Kennzeichnung:
Pressmarke
Wo: Unterseite
Was: Festersen

Herstellung:

Ort/Datierung:
Berlin, Anfang 20. Jahrhundert

Zugriff und Nutzungsmöglichkeiten

Zitierlink:
https://www.digicult-verbund.de/item/DE-4261/lido/dc00001373
Lizenz Metadaten:
CC BY-SA 4.0
Ins Portal übernommen am:
11.08.2026 17:36:33
Zuletzt veröffentlicht am:
11.08.2026 17:36:32
Erstellt am:
21.04.2026 20:18:50
Zuletzt geändert am:
11.08.2026 18:35:15
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