Ein etwas anderes Thema des Genres „Crash“ sind Heinigs Bilder mit Helmen, bei denen ihn die Bedeutung des Helmes als Schutz, wie hier beim Rennfahrer, aber auch die der Unkenntlichkeit des Helmträgers beschäftigte. Man sieht auf diesem Bild in Art eines Profils die Darstellung des Kopfes eines Rennfahrers. Dieser trägt einen Helm mit Visier und Mundschutz, so dass vom Gesicht des Fahrers lediglich die Augenpartie erkennbar ist. Sein Blick ist nach links gerichtet, als fahre er am Betrachter vorbei. Die farbliche Gestaltung erweckt den Eindruck, als sei eine schwarz-weiß Fotografie farblich koloriert. Diese Kolorierung wölbt sich in gelb-orange-violetten Tönen wie eine Glaskugel über und um den Helm des Fahrers und bildet so den auralen Effekt. Auf dem Mundschutz einzelne Buchstaben sichtbar, wohl Akronym oder Logo, sowie die drei Farben der Flagge Italiens. Der starre Blick des Fahrers erweckt den Eindruck höchster Konzentration, wenngleich das gesamte Arrangement wenig Dynamik enthält, als stünde der Fahrer im Fahrzeug am Boxenstop. Bei dem dargestellten Rennfahrer wird es sich wohl um den seinerzeit in den 1970er Jahren erfolgreichen und populären Formel 1 Rennfahrer Mario Andretti handeln.