Aus exakt immer der gleichen Perspektive zeigt dieses 18-teilige Aquarell den weiten Blick auf den Flusslauf des Rheins, vermutlich im Bonner Raum, oberhalb der Stadt. Ein fast meditatives Bild, wenn man sich vorstellt, am Fluss zu stehen und die aus der Ferne nahenden Kähne auf sich zukommen und dann vorbeiziehen zu sehen. Die Ruhe, die diese Sammlung von Miniaturen ausstrahlt, spiegeln den Eindruck wider, den man erleben kann, wenn man sich darauf einlässt, eine Zeit lang an einem solchen Ort zu verweilen und den weiten Blick und das monotone Tuckern der vorbeifahrenden Schiffe auf sich einwirken zu lassen. Jede dieser kleinen Abbildungen wiederholt zwar den immer wieder gleichen Blick, der sich dennoch jedes Mal in Nuancen ändert, dem Licht, dem Wetter und den Wolken gehorchend und immer wieder die tiefliegenden Rheinschiffe, immer gleich, immer anders.