Auch diese Zeichnung Heinigs von 1970 zeigt eine Ansicht Bilbaos. Der langgestreckte Pier links ragt weit ins Wasser hinaus, von dort schaut der Betrachter, vorn auf ihm steht ein Gebilde, wohl eine Statue, unten davor ein paar Menschen ganz klein. Rechts davon führt eine Treppe hinunter zum Wasser, wo tief unten ein Boot festmacht, vermutlich ein Fischer. Das Hafenbecken nach rechts ist von steilen Kaimauern umfasst, auch dort führen Stufen zum Wasser hinunter, wo ein paar kleinere Boote liegen. Auf dem Pier oben führt von Geländern umfasst ein breites Plateau Richtung Land, hin zu einer Torbogen-artigen Durchfahrt. Rechts davon scheint ein Parkplatz, dort stehen Autos ganz klein; von da steigt eine Auffahrt, wie eine gewundene Rampe hinauf in die mittelalterlich anmutende Stadt, die sich im Zentrum darüber erhebt. Ein klassisches Kirchengebäude, der Turm mit flachem, geneigten Dach, oben ein Kreuz, erhebt sich inmitten von Häusern, die den Hang hinauf wie gestapelt erscheinen. Weiter links dann eher freies Land, die Böschung zum Pier hin steil abfallend zum Wasser, oben darauf ein einsames Haus und ein Turm wie ein Seezeichen. Noch weiter links davon sieht man unten Arkaden, ein Bauwerk wie eine Brücke, darüber erhebt sich ein sanft hügeliger Höhenzug. Der heutige Hafen Bilbaos besitzt etliche solcher Hafenbecken, die so gegen das offene Meer geschützt liegen. Dieser Ort hier ließ sich jedoch bislang nicht klar lokalisieren.