Ein großes und altes Holzhaus am Hang gebaut zeigt dieses Bild im bäuerlichen Milieu eines Dorfes, vermutlich im südlichen Deutschland, im Schwarzwald gelegen vielleicht, der Ort selbst bleibt unbekannt, die Verhältnisse wirken eher ärmlich. Ein Weg führt am Haus links vorbei eine Treppe bergauf, an der Hauswand gestapelt viel Holz für den Winter. An der Ecke daneben die einfache Holztür, ein Zugang zum Haus, dann folgt ein einfacher Schuppen. Das Ganze ist wohl eher ein Stall oder Scheunengebäude, der Wohnteil liegt sicher dahinter, links oben sieht man ein Fenster im dortigen Giebel, dort hängt etwas windschief eine Laterne. Auch rechts eine Treppe, sie führt dort hoch zum Haus auf die Plattform vor der größeren Stalltür, darüber verbrettert der hohe Boden der Scheune, wo fürs Vieh Stroh und Heu für den Winter lagert, ganz oben die Luke ist offen als Lüftung. Und vorn an der Treppe ganz unten vorm Haus steht die Waschfrau gebeugt über den länglichen Trog aus Holz oder Stein und taucht ihre Wäsche ins Wasser, davor auf der Bank steht der Korb mit dem bereits fertigen Waschgut. Das Bild insgesamt kaum koloriert, zwar aquarelliert wirkt es wie mit dem Pinsel in fast Schwarz-Grau gezeichnet, nur die hölzernen Elemente des Hauses sind in ausschließlich dunklerem Braunton gehalten, das vermittelt dem Bauwerk im Ganzen den Ausdruck von über Jahrzehnte hinweg stark verwittertem Holz.