Ein zweites Bild Heinigs aus dem Dorf Hesselbach – auch eine Feder-Zeichnung – zeigt die dörfliche Szene mehrerer Häuser im ländlich-bäuerlichen Stil. Vorn rechts an der Straße die Ecke einer gemauerten Gartenbegrenzung, darüber Geäst eines Baumes, der dort im Bildrand verschwindet. Dahinter die Einfahrt zu einem Gebäude, vermutlich ist es ein Stall. Neben der Tür an der Ecke ein typisches Fenster, Gusseisen mit flachem Bogen oben, so fand man sie seiner Zeit häufig. Das Dach wohl aus Stroh oder Reet, der First wurde mit Kappen versehen, vermutlich aus Blech, weil das günstiger war. Dahinter ein wenig geduckt steht ein weiterer Hof, der Giebel mit Fachwerk und der tief gezogene Krüppelwalm zur Straße gerichtet. Das Hofhaus scheint größer in L-Form gebaut, und dessen da hinter liegender Trakt mit dem tief herunter gezogenen Dach ist eben noch zu erkennen. Auch dies Dach aus Stroh oder Reet mit dem typisch gebundenen First. Die Straße vor diesen Häusern zieht sich an ihnen im Bogen nach links vorbei, an ihr rechts führen von Masten getragene Leitungen entlang für die Versorgung mit Strom. Links von der Straße dicht am Bildrand ein Zaun oder vielleicht doch noch ein Haus, das steile Dach und die Fenster sind grob nur skizziert, dahinter neigt sich ein größerer Baum hin zur Straße.