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Sylt - Friedhof für Heimatlose

Slider Bild - CC BY-SA 4.0
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Zahllose Schiffsstrandungen vor Sylt besiegelten das Schicksal ungezählter Seefahrer, deren Leichen oft an den Strand gespült wurden. Lange Zeit wurden sie einfach in der nächsten Düne verbuddelt. Erst 1854 wurde von Strandinspektor Wulf Hansen Decker ein Friedhof angelegt. Am 4. Oktober wurde als Ersterein am Tag zuvor angespülter namenloser Seemann beerdigt. Die letzte Beisetzung erfolgte am 2.11.1905. Seit der Eröffnung ruhen 23 in Westerland angespülte Tote, 15 von Rantumer und 15 Tote von Hörnumer Strandabschnitten. 1907 wurde dann der Friedhof geschlossen, ist aber als Gedenkstätte erhalten geblieben. Unbekannte Seemannstote werden seither auf dem Neuen Friedhof in Westerland beigesetzt bzw. solche aus dem Nordabschnitt in List oder Keitum.
Der Holzstich zeigt den Begräbniszug eines unbekannten Verstorbenen auf dem Weg zum Friedhof der Heimatlosen.
Darstellung aus unbekannter Zeitschrift.
(47 Sylt)
Bereitstellende Einrichtung:
Inventarnummer:
Sylt 47
Objektbezeichnung:
Weitere Objektbezeichnung:
Zeitschriftenillustration eines Holzstiches
Material:
Signatur/Kennzeichnung:
betitelt
Wo: u. M.
Was: Zur "Heimat der Heimatlosen" auf Sylt.
bezeichnet
Wo: u. M.
Was: Gemälde von Julius Bodenstein.

Zugriff und Nutzungsmöglichkeiten

Ins Portal übernommen am:
13.08.2025 12:43:16
Zuletzt veröffentlicht am:
14.07.2025 20:41:45
Erstellt am:
24.03.2021 23:10:55
Zuletzt geändert am:
09.04.2021 18:13:06

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