Original: Übergang 2./3. bis Anfang 4. Jahrhundert
Kopie einer konischen Tülle mit der Darstellung einer kleinen männlichen Figur am Ende. Die Figur ist in sitzender Haltung dargestellt, Der rechte Arm ist angewinkelt und nach vorn gestreckt, der linke Arm ruht auf dem Knie. Die Figur trägt einen knielangen Kapuzenmantel. Es handelt sich um die Kunstharz-Kopie mit grünschwarzer Oberfläche eines in Bronze gefertigten Originals. Sie ist auf einen kleinen Würfel aus Plexiglas geklebt, der wiederum auf einem größeren Würfel geklebt ist.
Üblicherweise wird das Sagum, ein Kapuzenmantel, den Kelten zugeschrieben. Doch ist es auch für die Germanen bezeugt, so dass eine ethnische Zuweisung seiner Herkunft schwierig ist. Der römische Schrifsteller Columella empfielt es in seinem Werk über die Landwirtschaft als Schlechtwetterbekleidung für Bauern. Auch als Kleidung für Handwerker und Jugendliche ist es bezeugt. Die römische Armee übernahm des Weiteren das Sagum als Kleidungsstück für Soldaten (siehe z. B. Darstellungen auf der Trajanssäule vom Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr.). Im vorliegenden Fall handelt es sich wohl um die Darstellung eines einheimischen Treverers, wie sie häufiger bezeugt ist (siehe Literatur: Menzel 1960, 41 Nr. 86 Taf. 40).
Die Funktion des Gegenstandes ist nicht ganz klar. Eine Funktion als Kerzenhalter wurde vorgeschlagen, auch wurde der Gegenstand als Futteral interpretiert, um kleine Haarnadeln aufzunehmen, die in großer Zahl bei dem Objekt gefunden wurden.
Üblicherweise wird das Sagum, ein Kapuzenmantel, den Kelten zugeschrieben. Doch ist es auch für die Germanen bezeugt, so dass eine ethnische Zuweisung seiner Herkunft schwierig ist. Der römische Schrifsteller Columella empfielt es in seinem Werk über die Landwirtschaft als Schlechtwetterbekleidung für Bauern. Auch als Kleidung für Handwerker und Jugendliche ist es bezeugt. Die römische Armee übernahm des Weiteren das Sagum als Kleidungsstück für Soldaten (siehe z. B. Darstellungen auf der Trajanssäule vom Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr.). Im vorliegenden Fall handelt es sich wohl um die Darstellung eines einheimischen Treverers, wie sie häufiger bezeugt ist (siehe Literatur: Menzel 1960, 41 Nr. 86 Taf. 40).
Die Funktion des Gegenstandes ist nicht ganz klar. Eine Funktion als Kerzenhalter wurde vorgeschlagen, auch wurde der Gegenstand als Futteral interpretiert, um kleine Haarnadeln aufzunehmen, die in großer Zahl bei dem Objekt gefunden wurden.
Bereitstellende Einrichtung:
Inventarnummer:
1988-1964
Darstellung/Bezug:
Herstellung:
Datierung:
Original: Übergang 2./3. bis Anfang 4. Jahrhundert
Zugriff und Nutzungsmöglichkeiten
Zitierlink:
https://www.digicult-verbund.de/item/DE-MUS-375319/lido/dc00000773
Lizenz Metadaten:
CC BY-SA 4.0
Administrative Angaben
Ins Portal übernommen am:
13.08.2025 12:04:16
Zuletzt veröffentlicht am:
29.06.2025 18:21:10
Erstellt am:
08.02.2022 17:17:44
Zuletzt geändert am:
09.02.2022 14:33:56
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