Eine Studie aus frühen Jahres des Künstlers, vermutlich im Zoo der Stadt Hamburg entstanden, wo Heinig seine Zeit während der Ausbildung verbrachte, zeigt die Zeichnung eines großen Ara-Papageis, wie er sich mit den Krallen auf einer Stange haltend den Betrachter fast traurig anblickt. Das Gefieder um den mächtigen Schnabel und das der breiten Brust erfasst der Künstler detailliert und der Natur entsprechend, ebenso auch die Schwanzfedern, die hinten unter der Sitzstange tief herabhängen. Dem Blatt sieht man sein Alter an, es hat schon ein wenig gelitten, die Qualität des Papiermaterials war in der Nachkriegszeit wohl nicht die Beste.