Bleistiftzeichnung des Torhauses auf Gut Rastorf im Kreis Plön, 1912 gezeichnet von einem/einer Kieler [?] Künstler/in mit dem Nachnamen Köhle. Das abgebildete Tor ist Teil eines insgesamt 130 Meter langen, eingeschossigen Backsteinbaus aus dem Jahr 1729. Es fungiert als Eingang zum Innenhof des Gutes. Das Torhaus hat rustizierte Kanten sowie ein zweigeschossigen Torrisalit in der Mitte mit blendengeschmücktem Schweifgiebel und korbbogenförmiger Einfahrt. Im Vordergrund ist eine alte Eiche und Kopfsteinplasterung zu sehen. Die Zeichnung ist Teil eines Skizzenbuches, welches der Künstler zwischen 1906 und 1914 anfertigte. Es zeigt Profanarchitektur, Sakralbauten sowie Wohnhäuser und Scheunen aus schleswig-holsteinischen Städten und Gemeinden wie Plön, Rastorf, Kiel, Preetz, Tönning, Schleswig, Eckernförde, Borby, Probsteierhagen, Dobersdorf, Kappeln, Tating, Kellinghusen, Westensee, Husum, Bothkamp, Hagen oder Kirchbarkau. Zum Teil sind die insgesamt 66 Skizzen mit Anmerkungen und Maßen versehen. Sie zeigen sowohl Gesamtansichten der Gebäude als auch architektonische Details.