Bereits 1817 nutzten Fischer eine in die Förde verlaufende Landungsbrückke, die sie im Laufe der Jahre ausbauten. Wegen Verlandung konnten größere Schiffe bald nicht mehr anlegen,sodass um 1850 ein Bootshafen gebaut wird. Er wurde ein bedeutsamer Umschlagplatz, denn von hier aus wurde Getreide aus der Kornkammer Probstei nach Skandinavien verschifft. Auch die Kriegsmarine nutzte den Hafen zum Materialumschlag für die Küstenbefestigungen. Seit 1894 ist der Laboeer Hafen eine wichtige Station der DGzRS für die westliche Ostsee. Heute hat sich der ehemalige Fischereihafen zu einer modernen Marina entwickelt.
Die Fotografie zeigt einen Blick in den alten Fischereihafen. Rechts im Bild Fischerboote, links am Anleger Fahrgastschiff der Kieler Dampfer-Compagnie. Im Hintergrund die 1872 erbaute Windmühle.
(Ortsalbum 15-37)