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Kiel - Bellevue

Wolperding, Friedrich Ernst (1815–1888); Heustreu, H. W. (1848–1867)

1860

Slider Bild - CC BY-SA 4.0
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Als 1829 die Obstbaumschule in Privatbesitz überging, entstand 1846 in der Scheune neben dem Hirschfeld‘schen Haus wieder eine Bauernwirtschaft. Nach dem Aussichtspunkt am Steilufer mit Blick auf den Hafen und das gegenüberliegende Ufer erhielt sie den Namen "Bellevue". Als der Wunsch der Gäste nach Übernachtungsmöglichkeiten laut wurde und die alte Scheune abgebrannt war, errichte man 1869 das stattliche Hotel und Logierhaus "Bellevue", in dem glänzende und rauschende Feste gefeiert wurden. Fast alle Berühmtheiten, die nach Kiel kamen, besuchten "Bellevue" oder übernachteten dort. Auch Kaiser Wilhelm I. war regelmäßig im Bellevue, zuletzt kurz vor seinem Tod anlässlich der Grundsteinlegung des Nord-Ostsee-Kanals. Die großen Zeiten des "Bellevue" endeten am Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Ersten Weltkrieg war das Gebäude Hilfslazarett, 1922 bis 1927 Studentenheim. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Restaurant zerstört. Nach dem Krieg entstand ein neues mit großen verglasten Fenstern zur Förde und 1972 zu den olympischen Segelspielen das heutige Maritim-Bellevue-Hotel.
Die Lithografie zeigt oben auf dem Berg das Gasthaus, rechts die Aussichtsplattform und im Vordergrund die Kieler Förde mit einem Bootssteg.
(Ortsalbum 4-1)
Bereitstellende Einrichtung:
Inventarnummer:
Ortsalbum 4-1
Objektbezeichnung:
Sachgruppe:
Material:
Maße:
Blattmaß: Höhe: 18,5 cm; Breite: 24 cm
Bildmaß: Höhe: 12 cm; Breite: 17 cm
Signatur/Kennzeichnung:
betitelt
Wo: u. M.
Was: BELLEVUE BEI KIEL von der Wasserseeite.

Zugriff und Nutzungsmöglichkeiten

Ins Portal übernommen am:
13.08.2025 12:34:27
Zuletzt veröffentlicht am:
14.07.2025 21:33:34
Erstellt am:
24.03.2021 23:39:10
Zuletzt geändert am:
31.01.2022 15:26:16
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