Im Bereich des Düvelsbeker Geheges wurde 1788 eine Baumschule für die Forstlehranstalt angelegt. Die von August Christian Niemann geleitete Lehranstalt diente der Ausbildung von Förstern. Die Baumschule beherbergte circa 600 verschiedene Holzpflanzenarten, unter anderem auch eine Sammlung von ausländischen schönen Bäumen. Nach dem Ende des Deutsch-Dänischen-Krieges kam die Forstbaumschule unter preußische Verwaltung und wurde als Forstbetrieb aufgegeben. 1873 übernahm die Stadt Kiel das Gelände und verpachtete es zunächst zur gewerblichen Nutzung an eine private Baumschule. 1904 ließ die Stadt dann das Gelände im Stil eines englischen Landschaftsgartens mit Liegewiesen und Kleingewässern umgestalten und 1904-1905 eine neue, größere Gaststätte, die heutige "Forstbaumschule" errichten. Nach 1958 wurde die Forstbaumschule um den Bereich des Diederichsenparkes erweitert.
Die Lithografie zeigt die alte Waldwirtschaft "Baumschule" im Zustand von etwa 1865.
Ortsalbum 4-8)