Karl Grädener,
Musiker, Komponist, Dirigent;
geb. 14.1.1812 in Rostock, gest. 10.6.1883 in Hamburg,
anfängliches Jurastudium in Halle/Saale uznd Göttingen, 1835-1838 Musiker in Helsingfors, 1841-1851 Akademischer Musikdirektor an der Universität in Kiel,
1851-1861 Lehrer und Leiter der von ihm gegründeten Gesangsakademie in Hamburg, 1862-1865 Lehrer für Gesang und Theorie am Konservatorium in Wien. 1867 Mitgründer und Präsident des Hamburger Tonkünstlerverbandes, ab 1873 Lehrer am Konservatorium in Hamburg;
Grädener komponierte hauptsächlich an Schumann anknüpfende kleine spätromantische Klavierstücke;
(1 Grädener, Karl).