Carl Reinecke (Reincke), Pseudonym als Textdichter Heinrich Carsten,
geb. 23.6.1824 in Altona, gest. 10.3.1910 in Leipzig.
Komponist, Dirigent, Pianist und Pädagoge.
Reinecke wurde in allen Schulfächern von seinem Vater unterrichtet und wobei die musikalische Unterweisung eine große Rolle spielte. Neben dem Klavierspiel erlernte er noch verschiedene andere Instrumnte. Bereits in frühen Kindheitsjahren begann er zu komponieren und erteilte ab dem 11. Lebensjahr Musikunterricht. Bereits 1838 erschienen die ersten Klavierstücke im Druck. 1843-1845 Reisen durch Europa, 1847-1848 Hofpianist des dänischen Königs Christian VIII. 1851-1854 Lehrer für Klavierspiel am Konservatorium in Köln. 1854 Kapellmeister und städtischer Musikdirektor in Barmen, 1859-1860 Universitäts-Musikdirektor in Breslau. 1860-1895 Gewandhauskapellmeister und zugleich Kompositionslehrer, 1885 Professor und 1897 Direktor am Konservatorium in Leipzig.
1884 Dr. phil. h.c. der Universität Leipzig.
(4 Reinecke, Karl Heinrich Karsten)