Das auf der Lithografie gezeigte Herrenhaus Rundhof wurde etwa um 1604 im Auftrag von Henneke Rumohr als reetgedeckter, dreizehnachsiger Breitbau mit Mittelrisalit und kleiner Freitreppe erbaut. Im Inneren befand sich eine "Grüne Kammer" und besonders schöne Renaissancemöbel, die zum Teil in das jetzige Herrenhaus übernommen wurden und dort heute noch vorhanden sind. Links und rechts waren großräumige Wirtschaftsgebäude angeordnet. Über den mittleren Hausgraben im Vordergrund gibt es schon keine Zugbrücke mehr, sondern ein schmaler Fahrdamm führt darüber hinweg.
(2 Rundhof)