Kolorierte Lithografie "Eroberung des Dän. Linienschiffs Christian VIII. und der Fregatte Gefion", gedruckt 1849 vom Verlag Sammi Hertz in Hamburg. Abgebildet ist ein bekanntes Ereignes der Schleswig-Holsteinischen Erhebung: Das Seegefecht bei Eckernförde vom 05. April 1849. Während dieses Gefechtes führten zwei dänische Kriegschiffe, die Fregatte "Gefion" und das Linienschiff "Christian VIII.", einen Angriff auf die, von der schleswig-holsteinischen Armee besetzte, Eckernförder Bucht aus. Ungünstiger Wind und starker Beschuss durch die Strandbatterien - hier im Vordergrund zu sehen - machten beide Schiffe letztendlich manövrierunfähig und die Besatzung kapitulierte. Nachdem der Großteil der dänischen Besatzung von Bord gebracht wurde, explodierte die "Christian VIII" unerwartet. Eben dieser Moment der Explosion stellt die Lithografie dar. Links ist die Stadt Eckernförde und der Hafen zu sehen. Obwohl dieser Sieg der Schleswig-Holsteiner keinen Einfluss auf den Ausgang des Krieges hatte, ging er als bedeutendes militärisches Mannöver in die Geschichte ein. Unter der Abbildung werden die Ereignisse detailliert beschrieben.