Ovales Porträt des dänischen Genrals und Politikers Heinrich Wilhelm von Huth (* 17. August 1717 in Costewitz (Elstertrebnitz); † 7. Mai 1806 in Kopenhagen), angefertigt von einem unbekannten Künstler; Öl auf Leinwand. Von Huth wird porträtiert in gehobenem Alter mit Halbglatze und ernstem Blick. Er trägt einen roten Uniformrock mit hoch aufgeschlagenem, blauen Kragen und goldenen Stickereien. Dazu trägt er einen weißen Kragen oder ein Jabot um den Hals und eine blaue Schärpe über dem Rock. Die Schärpe ist Teil des Elefantenordens auf seiner linken Brust. Von Huth nahm, nachdem er an der Universität Leipzig Mathematik studierte, in der Hessischen Armee an einigen Feldzügen teil. Während des Siebenjährigen Kriegs diente er als hannoverscher Generalmajor, Militäringenieur und Festungsbauer. Nachdem er nach dem Krieg in hessische Dienste zurückkehrte, wurde er 1763 zum Gouverneur von Hanau ernannt. 1766 trat er als Generalleutnant und Chef der Artillerie und des Ingenieurkorps in dänische Dienste über. In Dänemark und Norwegen brachte er die Festungswerke in Ordnung, baute Straßen und gründete die Artillerieschule in Kopenhagen. 1796 wurde von Huth zum Ritter des Elefantenordens geadelt. Das Gemälde ist in einem ovalen, goldenen Holzrahmen eingefasst.