Umrisskupfer mit einer Ansicht der Seebadeanstalt in Kiel-Düsternbrook, gedruckt von Johann Andreas Cetti in Kiel und handkoloriert von Johann Ludwig Christian d. Ä.; auf Papier. Dargestellt ist der Blick von der Förde aus auf den klassizistischen Bau. Im Hintergrund das Düsternbrooker Gehölz. Im Vordergrund kleine und große Segelboote. 1822 eröffnete die Düsternbrooker Seebadeanstalt unterhalb der Krusenkoppel auf dem Gebiet des heutigen Landeshauses. Im Inneren waren u. a. Badekabinette mit erwärmten Seewasser untergebracht. Die BesucherInnen wurde mit Konzerten, Bällen und anderen Belustigungen während der Badezeit unterhalten. Bereits kurz nach der Eröffnung wurde die Seebadeanstalt zum Anziehungspunkt der Kieler Bevölkerung. Als Kiel 1865 preußische Marinestation wurde, musste die Badeanstalt weichen. An ihrer Stelle entstand ein Marinedepot.